Bayerischer Müllerbund warnt vor Vermischung


Der Bayerische Müllerbund in München rechnet weiterhin damit, dass größere Mengen an Backweizen aus der alten Ernte auf den bäuerlichen Erzeugerbetrieben eingelagert wurden und nun in das neue Getreidewirtschaftsjahr übernommen werden. Der Müllerbund weist ausdrücklich darauf hin, dass bei unsachgemäßer Überlagerung eine erhöhte Gefahr des Befalls mit tierischen Schädlingen und Pilzen besteht, die Betriebe der Lebensmittelherstellung nicht akzeptieren können. Zudem könne das Getreide einen muffigen und dumpfen Geruch annehmen. Der Müllerbund warnt deshalb vor der Vermischung alter Ware mit der neuen Ernte. Der erhoffte Verdünnungeffekt ziehe in aller Regel die gesamte Ware in Mitleidenschaft. Den Müllern wird empfohlen, vor der Anlieferung mit den Landwirten zu sprechen und sie auf die Problematik hinzuweisen. Bei bereits vermischten Partien wird zu erhöhter Vorsicht und genauer Kontrolle geraten. (HH)  
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