Bayern gewährt Zuschüsse für BSE-Schnelltest

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Eine Zuwendung von 80,- DM pro BSE-Schnelltest erhalten in der nächsten Woche die bayerischen Landwirte, deren Rinder zwischen dem 6. Dezember 2000 und dem 18. März 2001 im Freistaat geschlachtet wurden. Das teilt das Bayerische Landwirtschaftsministerium in München mit. Diese Mittel kommen aus dem Sonderprogramm "BSE-Hilfen", mit dem sich der Freistaat an den Kosten für die gesetzlich vorgeschriebenen BSE-Tests beteiligt. Erstattet wird auf Grund der Schlachtmeldungen von registrierten Tieren in der Zentralen Datenbank für Rinder (HIT), die am Landwirtschaftsministerium eingerichtet ist. Die staatlichen Zuwendungen zu den BSE-Tests werden ohne gesonderten Antrag den Landwirten überwiesen. Testkosten bei Schlachtungen ab 19. März wickeln die Untersuchungslabors nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums direkt mit dem Verbraucherschutzministerium ab, eine Kostenerstattung an die Landwirte entfällt. (HH)
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