Kaufpreisdaten

Bayern hat die teuersten Flächen

-- , Foto: Archiv

Wer im vorigen Jahr landwirtschaftliche Nutzflächen gekauft hat, musste im bundesweiten Durchschnitt mehr als 22.000 € anlegen. Der Preis war etwa 14 Prozent höher als 2015, zeigen die in dieser Woche veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

Die Rangfolge der drei teuersten Bundesländer ist unverändert: Bayern steht an der Spitze, gefolgt von Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Die Schlusslichter im Ländervergleich bilden Sachsen, Thüringen und das Saarland.

Agrarland 2016, in €/ha
Bayern51945
Nordrhein-Westfalen44531
Niedersachsen32012
Schleswig-Holstein27101
Baden-Württemberg24330
Mecklenb.-Vorpommern19607
Bundesdurchschnitt22310
Sachsen-Anhalt15680
Hessen14271
Rheinland-Pfalz13266
Brandenburg10446
Sachsen11911
Thüringen9684
Saarland9401

Quelle: Stat. Bundesamt, Verkäufe zum Verkehrswert
Die größten Preissteigerungen 2016 im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten Nordrhein-Westfalen (plus 5.811 €), Bayern (plus 3.110 €), Niedersachsen (plus 1.299 €) sowie Sachsen (plus 1.040 €). Rückgänge erlebten insbesondere Brandenburg (minus 2.012 €), aber auch Thüringen (minus 766 €), das Saarland (minus 571 €), Mecklenburg-Vorpommern (minus 500 €), Baden-Württemberg (minus 368 €) und Hessen (minus 55 €). (Sz)
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