Bayerische Ackerbauern, die größere Frostschäden erlitten haben, können Liquiditätshilfen beantragen. Das Agrarministerium in München hat ein Programm gestartet. In weiten Teilen Frankens, vor allem aber in Unterfranken, haben die Fröste wegen fehlender Schneedecke schwere Schäden im Ackerbau verursacht. Betroffene Landwirte können nun zinsgünstige Darlehen mit einem Volumen von 10.000 bis 100.000 € in Anspruch nehmen.

Die Darlehen laufen über vier Jahre, das erste davon ist tilgungsfrei. Für Flächen, die umgebrochen wurden, liegt der Pauschalbetrag bei maximal 1.000 €/ha. Für stark geschädigte Ackerflächen sind höchstens 700 €/ha vorgesehen.

Die Anträge können ab sofort bis zum 13. Juli bei den zuständigen Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten eingereicht werden. Mit dem Antrag müssen eine Nutzungsübersicht der geschädigten Flächen sowie eine Kreditbereitschaftserklärung der Hausbank vorgelegt werden. Alle Unterlagen können bei den Ämtern angefordert oder im Internet heruntergeladen werden. (hed)
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