Bayern untersagt Wiederverwertung von Rückständen aus der Tierkörperbeseitigung

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In Bayern wurde den Tierkörperbeseitigungsanlagen (TBA) untersagt, Klärschlamm aus der Futtermittelherstellung im Produktionsprozess wieder zu verwerten. In drei Fällen wurde diese Vorgehen von bayerischen Behörden moniert, die im Auftrag von Landwirtschaftsminister Josef Miller die neun TBA des Landes überprüft hatten. Danach wurde allen Betreibern korrektes Arbeiten bescheinigt. In keinem Fall seien Fäkalien aus den Büro- oder Sanitärbereichen in das produzierte Futtermittel gelangt. Produktionsabwässer sollen über kommunale Kläranlagen entsorgt werden. Diese Auflage entspricht nach Darstellung Millers dem deutschen Recht. Innerhalb der EU sei dies aber noch keine gängige Praxis. Man habe sich noch nicht auf eine eindeutige Definition des Begriffs Klärschlamm geeinigt. (ED)
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