Bayerns Agrargeschäft mit den MOEL 1998 erstmals rückläufig

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Im Agrarhandelsgeschäft mit Mittel- und Osteuropa verzeichnete Bayern 1998 erstmals einen Rückgangim Vergleich zu den Vorjahren. Dies betrifft sowohl die Importe als auch die Exporte. Nach vorläufigen Zahlen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, München, beliefen sich 1998 die Importe auf 598 Mio. DM und die Exporte auf 1,017 Mrd. DM. 1997 wurde bisher das größte Aussenhandelsvolumen zwischen Bayern und den MOEL gemeldet. Wichtigste Handelspartner 1998 waren beim Export Russland (39 Prozent), Polen (20 Prozent) und Tschechien (13 Prozent). Beim Import stand Ungarn (37 Prozent) an erster Stelle, gefolgt von Polen (27 Prozent) und Tschechien (15 Prozent). Bei den Ausfuhren Bayerns hatten Nahrungsmittel pflanzlichen Ursprungs den größten Anteil, wohingegen Fleisch und Fleischerzeugnisse beim Import den wichtigsten Posten ausmachten. (ts)
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