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Für die rund 57.000 bayerischen Haupterwerbslandwirte hat sich die Ertragslage im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2006/2007 verbessert. Nach Auswertung der repräsentativen Buchführungsergebnissen der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) sind die Gewinne der Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr um rund 13 Prozent auf durchschnittlich knapp 39.500 € gestiegen. Hauptgrund waren die gestiegenen Erlöse im Pflanzenbau und in der Milchviehhaltung. Die Futterbaubetriebe, die hauptsächlich von den leicht gestiegenen Erlösen für Milch und der Betriebsprämienregelung profitierten, haben einen Jahresgewinn von durchschnittlich rund 38.400 € erzielt. Der Gewinn bei Ackerkulturen stieg auf Grund höherer Erzeugerpreise für Getreide und Ölfrüchte um 26 Prozent auf etwa 42.500 €. Demgegenüber belasteten hohe Futtermittelkosten und gesunkene Schweinepreise das Ergebnis bei den Veredelungsbetrieben. Deren Gewinn sank um 17 Prozent auf durchschnittlich 42.300 €, teilt das bayerische Landwirtschaftsministerium mit. (da)
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