Bayrische Müller fordern Steuererleichterung


Für Mühlenbetriebe sollte eine steuerliche Risikoausgleichsrücklage eringerichtet werden, fordert der Präsident des Bayerischen Müllerbundes, Ludwig Kraus. Anlässlich der Eröffnung der 36. Herbstfachtagung am 20. Oktober in Volkach sagte er: „Die Wertschöpfungskette unterliegt stark schwankenden Agrarmärkten und Spekulationen, was sich gleichermaßen auf die Landwirtschaft und die Müllerei auswirkt“. Dabei sei das Ziel, nicht die Steuerlast der Betriebe insgesamt zu senken, vielmehr gehe es um die Stärkung der Liquidität und Eigenkapitalquote gerade in Krisenzeiten.

Auch sieht der Bayerische Müllerbund das von der EU-Kommission für die Gemeinsame Agrarpolitik bis 2020 vorgesehene „Greening“ als nicht zielführend. Die in der Maßnahme geforderte Stilllegung von sieben Prozent der landwirtschaftlichen Fläche wird gerade in einer kleinräumigen bäuerlichen Landwirtschaft derem ökologischen Wert nicht gerecht. „Die Stilllegung wertvoller landwirtschaftlicher Flächen ist in Zeiten des wachsenden Bedarfes an Lebensmitteln und der anstehenden Energiewende ein Widerspruch in sich“, unterstrich Kraus. (HH)
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