Die Baywa AG baut in Regensburg ein neues Agrarzentrum. Es wird der bislang größte Erfassungs- und Umschlagplatz für Getreide des Münchner Konzerns. Baywa wird im Osthafen von Regensburg insgesamt 14 Mio. € investieren. Zukünftig soll von dort aus Getreide aus der Oberpfalz und angrenzenden Regionen europaweit verschifft werden. Rund zwölf Monate Bauzeit sind für den neuen Getreideerfassungsbetrieb veranschlagt. Im Frühjahr 2013 ist die Eröffnung geplant. Der erste Bauabschnitt soll bereits zur Ernte 2012 fertiggestellt sein.

Die Investition ist eine Erweiterung und Modernisierung des alten Baywa-Standorts Regensburg-Osthafen. Zukünftig wird den Landwirten ein Getreidelagerraum mit 70.000 t Fassungsvermögen zur Verfügung stehen. Bislang betrug die Kapazität 20.000 t. Die Erfassungsleistung wird auf 450 (150) t/h aufgestockt. Die Trocknerleistung bei Nassmais soll sich von jetzt etwa 800 t/Tag mit der Investition verdoppeln. Außerdem wird die Schiffsverladung erneuert, sodass in Zukunft etwa 550 t Getreide pro Stunde verladen werden können. „Regensburg wird künftig das Drehkreuz in Bayern für Getreide nach Europa und in die ganze Welt werden", erläuterte der Vorstandsvorsitzende der „Grünen AG", Klaus Josef Lutz, heute anlässlich des traditionellen Spatenstichs. (HH)
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