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Die Baywa AG, München, weist für das 1. Halbjahr 2006 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von 44,3 Mio. € aus. Es liegt damit um 16,0 Mio. € über der Vorjahreszahl. Bereinigt um Sondereffekte wie Veräußerungsgewinne und Verschmelzungsverluste erreichte das operative Halbjahresergebnis 25,3 Mio. €. Damit ist das auf Grund der extremen Kälteperiode ungewöhnlich niedrige Ergebnis des 1. Quartals weitgehend aufgeholt. Im operativen Geschäft erwirtschaftete der Konzern im 2. Quartal ein Rekordergebnis von 52,6 (Vorjahr: 45,2) Mio. €. Der Halbjahresüberschuss konnte im Vergleich zum Vorjahr von 22,6 auf 35,7 Mio. € verbessert werden. Die Konzernumsätze übertrafen zum 30. Juni das 1. Halbjahr 2005 um knapp 10 Prozent und erreichten mit 3,36 Mrd. € einen neuen Höchststand.

Am deutlichsten fiel die Steigerung wegen der hohen Ölpreise im Energiesegment aus. Beachtliche Zuwächse verzeichnete das Bausegment. Im Segment Agrar erreichte der Konzern trotz der langen Kälteperiode und der Verzögerung der Vegetation mit 1,4 Mrd. € fast Vorjahresniveau. „Wir konnten die in diesem Jahr besonders extremen Witterungs- und Marktschwankungen schon bis Juni größtenteils ausgleichen und holen weiter auf“, so der Vorstandsvorsitzende des Baywa-Konzerns, Wolfgang Deml, heute in München vor der Presse. Damit könne der Konzern mit Blick auf das Gesamtjahr seinen Wachstumskurs fortsetzen und seine Ertragsstärke weiter verbessern. (HH)

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