Baywa stärkt Pflanzenschutz


Der Münchner Agrarhandelskonzern baut seine Eigenmarke aus. Außerdem ist die Zahl der Pflanzenbauberater erhöht worden.

Die Baywa AG, München, erweitert ihre Eigenmarke InnoProtect für Pflanzenschutzmittel zur Saison 2013. Neu im Programm sind nach Aussage des Unternehmens zwei Getreide-Herbizide, ein Getreide-Fungizid, drei Mais-Herbizide und ein Rüben-Herbizid. Baywa ist mit der Eigenmarke im Sommer 2012 am Markt angetreten und hatte bisher ein Schneckenkorn sowie ein Herbizid für Wintergetreide und Mais im Angebot.

Im InnoProtect-Konzept wählt der Agrarhandelskonzern bewährte Produkte mit hoher Wirksamkeit aus. Ein günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis wollen die Münchner dadurch erreichen, indem sie die Pflanzenschutzmittel verbindlich für drei Jahre im Voraus ordern. Als weiteren Vorteil für Landwirte nennt das Unternehmen, dass die Liefersicherheit dieser Produkte garantiert sei. Informationen zu den InnoProtect-Mitteln liegen ausschließlich gedruckt vor. Sie sind im „Baywa-Pflanzenschutz-Navigator 2013" enthalten, der Mitte Januar im Vertriebsgebiet verteilt worden ist.

Außerdem hat das Handelshaus nach eigenen Angaben die Pflanzenbauberatung kontinuierlich ausgebaut. Mittlerweile stehen im gesamten Arbeitsgebiet zwölf spezialisierte Pflanzenbauberater bereit. Des Weiteren betreuen 150 Verkaufsberater die Landwirte in Bayern, Württemberg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.

Im Zentrum der Beratung steht nach Angaben der Baywa das eigene und unabhängige pflanzenbauliche Versuchswesen. Zum Unternehmen gehören insgesamt rund 8.500 Versuchsparzellen an vier Standorten in Gründl in Oberbayern, Biberach in Baden-Württemberg, Hohenroth in Unterfranken und Stobra in Thüringen. Geprüft werden Sorten sowie Dünge- und Pflanzenschutzstrategien. (db)
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