Quartalsbericht

Baywa startet stark ins Jahr

Die Baywa AG erzielte von Januar bis zum 31. März 2017 ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 8,0 Mio. €. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum standen hier minus 12,4 Mio. € in den Büchern. Auch beim Umsatz legte der Konzern zu und kam auf zuletzt rund 3,8 (Vorjahr: 3,5) Mrd. €. Trotz des saisontypisch schwierigen Marktumfelds in den Wintermonaten konnten alle drei operativen Kernsegmente Agrar, Energie und Bau sowohl bei Umsatz als auch Ergebnis besser abschneiden als im Vorjahresquartal, teilte Baywa heute mit.

Traktorengeschäft läuft flott

Für das Geschäftssegment Agrar wird ein Umsatz von 2,7 (2,6) Mrd. € genannt. Dabei machten sich neben einer Ausweitung der Handelsvolumina von Getreide und Ölsaaten auch höhere Investitionen von Seiten der Landwirte bemerkbar. Das Ebit verbesserte sich auf 11,2 (0,9) Mio. €. Diesen Sprung führt Baywa im Wesentlichen auf eine Normalisierung des Betriebsmittelgeschäfts sowie stark gestiegene Verkaufszahlen für Traktoren (Neu- und Gebrauchtmaschinen) zurückzuführen. Im Handel mit Agrarerzeugnissen konnten im 1. Quartal bereits verkaufte Bestände aufgrund logistischer Beeinträchtigungen wie Niedrigwasser noch nicht vollständig ausgeliefert und fakturiert werden.

Solarparks für die Briten

Im Segment Energie verzeichnete das Geschäftsfeld ‚Regenerative Energien‘ ein starkes Projektgeschäft in Großbritannien; hier wurden im Berichtsquartal unter anderem drei Solarparks veräußert. Der Umsatz von Januar bis März in diesem Energie-Segment beträgt 770,4 (609,8) Mio. €. Das Ebit erhöhte sich auf 24,3 (16,0) Mio. €.

„Der Start in 2017 ist geglückt", so der Baywa-Vorstandsvorsitzende der BayWa AG, Klaus Josef Lutz. Er sieht das Unternehmen laut eigenem Bekunden „auf dem richtigen Weg", die für das laufende Jahr erwartete, deutliche Ergebnissteigerung zu erreichen. (Sz)
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