-- , Foto: BayWa AG

Die Baywa AG wagt einen weiteren Schritt auf den norddeutschen Markt. Mit dem Erwerb der mehrheitlichen Anteile an der Evergrain KG mit Sitz in Hamburg wollen die Münchner ihr jährliches Handelsvolumen für Braugerste in den kommenden Jahren auf mehr als 1 Mio. t steigern, gab die Baywa heute in München bekannt.

Innerhalb des Konzerns werde die Baywa den bestehenden Braugetreidehandel mit dem Geschäft von Evergrain in einer Einheit zusammenfassen. „Die neue Einheit wird von der konzernweiten Plattform für Agrarhandel und Logistik profitieren“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Baywa, Klaus Josef Lutz. Das größte Absatzpotenzial für Braugerste liegt nach Einschätzung der Baywa in der EU und zunehmend in den Wachstumsmärkten in Südamerika und Asien.

Evergrain bedient derzeit hauptsächlich Kunden der Brau- und Malzindustrie in Europa, Asien und Südamerika. „Mit Baywa haben wir eine starke Partnerschaft geschlossen, um unsere Internationalisierung voranzutreiben“, sagt Andries de Groen, Geschäftsführer der Evergrain KG. „Unsere Geschäftspartner profitieren fortan von einem besseren Zugang zu Schlüsselmärkten kombiniert mit einer starken Kompetenz im Erfassungsgeschäft.“

Der Schwerpunkt für die Beschaffung liegt für Evergrain in den Anbauregionen in Westeuropa, Argentinien und Australien. Das Geschäft der lokalen Vermarktung, gerade in Deutschland und Europa, könne durch die Spezialisierung der Handelsabteilung gestärkt werden. (az)
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