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Der Vorstand des Baywa-Konzerns, Wolfgang Deml, bestätigte vor der Presse in München, dass Verhandlungen mit der WLZ Raiffeisen AG, Stuttgart, über eine zukünftige Kooperation recht weit gediehen seien. Die WLZ Raiffeisen AG erzielte nach seinen Worten im Konzern einen Umsatz von rund 1,8 Mrd. DM. Struktur und strategische Ausrichtung seien der Baywa sehr ähnlich. Seit Jahren hätten sich bereits bestehende Kooperationen der Baywa und der WLZ bewährt. Beide Unternehmen seien bisher im Futtermittelgeschäft über eine Produktionsgesellschaft und im Baustoffgeschäft im Rahmen eines Franchise-Vertrages gemeinsam am Markt aufgetreten. Sollten die Verhandlungen zu positiven Ergebnissen führen, würden zu gegebener Zeit Entscheidungen in den Gremien herbei geführt. Gleichzeitig würden die kartellrechtlichen Voraussetzungen geprüft. "Wir wollen in den nächsten Monaten flexibel sein, um ein mögliches Zusammengehen realisieren zu können. Deshalb schlagen wir der Hauptversammlung am 27. Juni vor, ein genehmigtes Kapital von 12,5 Mio. unter Ausschluss des Bezugsrechtes zu beschließen. Das soll durch die Ausgabe neuer vinkulierter Stückaktien gegen Sacheinlagen geschehen". Als optimal bezeichnete Deml eine mögliche Fusion zwischen WLZ und Baywa. (HH)
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