Jahresabschluss

Baywa verdient Geld im Ausland


Die Baywa AG konnte im Geschäftsjahr 2015 ihr Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) verbessern. Der Konzern weist 158 Mio. € aus. Auf den Anstieg um rund 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ist Baywa-Vorstand Klaus Josef Lutz besonders stolz, denn der Umsatz ist 2015 mit 14,9 Mrd. € um etwa 2 Prozent gesunken. Dieser Rückgang sei vor allem auf die stark gesunkenen Rohstoffpreise im Agrar- und Energiesektor zurückzuführen, sagte der Baywa-Chef heute in München bei der Präsentation der Jahreszahlen. Das Unternehmen hatte die Ergebnisse bereits vor gut zwei Wochen vorab bekannt gegeben, sodass die heutigen Informationen keine Überraschungen bereithielten.

Zum besseren Ergebnis haben nach Aussage von Lutz insbesondere das nationale und internationale Projektgeschäft mit erneuerbaren Energien beigetragen. Als weiteren Erfolgsfaktor nannte der Baywa-Chef heute bei Vorlage der Zahlen die Internationalisierung im Agrarhandel. Damit hätte die schwierige Entwicklung der Märkte in Deutschland aufgefangen werden. Das internationale Geschäft und die erneuerbaren Energien hätten 55 Prozent zum Konzern-Ebit beigetragen, so Lutz.

Jetzt richtet der Baywa-Chef den Blick nach vorne. Das Unternehmen setzt vor allem auf weltweit hohe Ernteerwartungen. „Insgesamt sind wir verhalten optimistisch in Bezug auf das laufende Jahr“, so Lutz. Er bezeichnete es aber als große Herausforderung, angesichts global anhaltend niedriger Rohstoffpreise die Ergebnisse auch 2016 zu steigern. Der Baywa-Vorstand wird zur Hauptversammlung am 7. Juni eine Erhöhung der Dividende von 0,80 € auf 0,85 € pro Aktie vorschlagen. (db)
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