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Das kürzlich aus einer Lieferung aus Mecklenburg-Vorpommern nach Großbritannien beanstandete Rinderviertel war mit 0,1 g Nervengewebe behaftet. Dieses gilt als Risikomaterial. Das Teilstück war Bestandteil einer 20 t-Lieferung aus dem Schlachthof Teterow. Da eine im Vorfeld durchgeführte Testung auf BSE für alle Rinder negativ ausfiel, könne eine Gefährdung der Verbraucher nach menschlichem Ermessen ausgeschlossen werden, informierte das Landwirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern die Presse am Mittwoch. Seit November 2001 seien insgesamt 4.650 Rinderviertel nach Großbritannien geliefert worden, die alle vom Meat Hygiene Service der Food Standards Agency untersucht und nicht beanstandet worden waren, heißt es in der Erklärung. Eine weitere Intensivierung der Überwachung der Verfahrensabläufe und Schulung des für die Entfernung von Rückenmarknervengewebe auf den Schlachtbetrieben zuständigen Personals sei eingeleitet, betont das Ministerium. (ED)
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