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Die derzeit hohe Nachfrage nach KAS in Westeuropa kann von den N-Produzenten bewältigt werden . Dies sagte Hubert Brand, Verkaufsleiter der Yara GmbH & Co. KG, Dülmen im Gespräch mit der Agrarzeitung Ernährungsdienst. "Es könnte nur sein, dass es etwas länger dauert, bis die Einlagerungsware vor Ort in den Lägern des Handels und der Landwirte liegt. In der vergangenen Saison war dies je nach Region im Januar oder Februar der Fall. In dieser Saison glauben wir, dass es einen Monat später sein wird", so Brand. Die derzeit hohen Energiepreise werden zu weiteren Preissteigerungen bei N-Düngern ühren. Der Preis für KAS an Landhandel und Genossenschaften liegt im November 2004 bei 150,- bis 155,- EUR/t fca ex eintreffendem Schiff. Vor einem Jahr lag der Peis um etwa 8 bis 9 Prozent darunter. Die derzeit fehlenden Importe von geprillten Harnstoff können laut Brand zur einen Hälfte durch KAS und zur anderen Hälfte durch AHL, NPKs und N+S-Produkte ersetzt werden. Seiner Meingung nach benötige der Markt zusätzlich 85.000 t KAS. Diese seien ohne Weiteres verfügbar. (da)
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