Schlachtbranche

Bei Tönnies stagniert der Umsatz


Tönnies Hauptwerk am Standort Rheda-Wiedenbrück
-- , Fotos: Tönnies
Tönnies Hauptwerk am Standort Rheda-Wiedenbrück
Damit bleibt der Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres. Mit 18,2 Millionen Schweine-Schlachtungen legte Tönnies 2015 mehr als sieben Prozent im Vorjahresvergleich zu. „Das ist ein gutes Ergebnis, das wir trotz des starken Preisdrucks auf den Märkten und bei den Rohstoffen vor allem aufgrund unserer gesteigerten Schlachtzahlen und der internationalen Vermarktung erreichen konnten. Wir sind für die Zukunft gut aufgestellt,“ sagte Clemens Tönnies während des Jahres-Pressegesprächs am Hauptstandort in Rheda-Wiedenbrück. Zum Gewinn macht Tönnies traditionell keine Angaben.

Frank Duffe, Vorstand der Division Meat, erläuterte die Internationalisierungsstrategie. Dabei ging es vor allem um Tican A/S, die Tönnies rückwirkend zum 1. Oktober 2015 übernommen hatte.  „Tican verfügt über eine gute Marktposition in Dänemark und das dort produzierte Qualitätsfleisch genießt einen erstklassigen Ruf auf internationalen Märkten. Das wollen wir nutzen, um weitere Exportmärkte zu erschließen“, so Frank Duffe. Neben dem Ausbau des Vertriebs will Tönnies die beiden dänischen Produktionsstandorte Tican (Thisted) und SB Pork (Brörup) zusammenlegen.

Mit der Übernahme von Tican verfügt die Tönnies Gruppe weltweit über rund 12.500 Mitarbeiter. (mrs)
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