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Für den Ölsaatenanbau in Sachsen-Anhalt wird zur Ernte im Jahr 2002 keine Obergrenze für die Beihilfenflächen vorgegeben. Damit hat sich gestern das letzte Bundesland für eine Aufhebung der seit 1995 in den neuen Bundesländern praktizierten Anbaubegrenzungen entschieden. Mit der einheitlichen Flächenzahlung von 757 DM/ha ab der Ernte 2002 wird mit einem Anbauumfang von etwa 15 Prozent des Ackerlandes gerechnet, heißt es in einer Pressemitteilung des Magdeburger Landwirtschaftsministeriums. Dies gilt einschließlich nachwachsender Rohstoffe auf stillgelegten Flächen. Der derzeitige Anteil liegt bei etwa 12 Prozent. Für die Ernte 2001 wurde vom Ministerium der maximale Anbau der ausgleichsberechtigten Ackerfläche auf 13 Prozent angehoben, das waren 5 Prozentpunkte mehr als zur Ernte 2000. Eine Übersicht über die Flächenprämien für Ölsaaten und die restlichen Kulturen bietet Ihnen AgroOnline unter der Rubrik Pflanzenbau. (GH)
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