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In Mecklenburg-Vorpommern hat das Landwirtschaftsministerium in Abstimmung mit dem Landesbauernverband die Beihilfegrenze für Ölsaaten im kommenden Anbaujahr auf 20 Prozent der ausgleichsberechtigten Anbaufläche festgelegt. Dies sind 4 Prozentpunkte mehr als noch im laufenden Jahr. Im Anbaujahr 2000/2001 können somit Landwirte bis zu 20 Prozent ihrer ausgleichsberechtigten Anbaufläche mit Ölsaaten bebauen und Beihilfen erhalten. Die ausgleichsberechtigte Anbaufläche ergibt sich aus der gesamten Ackerfläche abzüglich der nach dem 31. Dezember 1991 in Ackerland umgewandelten Dauerkulturen. Das Ministerium weist darauf hin, dass die festgelegte Beihilfegrenze nur für Flächen gilt, die in Mecklenburg-Vorpommern liegen. Für Landwirte, die auch in anderen Bundesländern Ölsaaten anbauen, gilt für die Flächen die dortige Höchstgrenze. In Mecklenburg-Vorpommern liegt die sanktionsfreie Höchstgrenze bei rund 156.000 ha. Da in diesem Jahr 152.860 ha mit Raps bestellt wurden, ergibt sich eine Unterschreitung um etwa 3.140 ha. (ED)
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