Beihilfen für BSE-Schäden genehmigt

1

Zahlreiche nationale Beihilfen für BSE-bedingte Schäden hat die EU-Kommission gestern in Brüssel genehmigt. Normalerweise dürfen EU-Mitgliedstaaten ihre Erzeuger nicht gesondert unterstützen, weil dies den Wettbewerb auf dem gemeinsamen Binnemarkt verzerren würde. BSE habe aber eine außergewöhnliche Situation geschaffen, erklärte die Kommission. Für Deutschland wurden BSE-Hilfen für vier verschiedene Bundesländer genehmigt: 45 Mio. € für Bayern, 4 Mio. € für Thüringen, 5 Mio. € für Niedersachsen und 2 Mio. € für Sachsen. Die Beihilfen sollen zum größten Teil die Einkommensverluste der Rindermäster ausgleichen. Es sind aber auch Ausgleichszahlungen für wertlos gewordene und zu zerstörende Tiermehle dabei und Zuschüsse für BSE-Tests. EU-weit genehmigte die Kommission 418 Mio. €.(Mö)
stats