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Der Gemeinschaftsfonds Saatgetreide (GFS), Bonn, startet in diesem Herbst zum vierten Mal das Projekt "Qualitätsoffensive für Zertifiziertes Saatgut". Es handelt sich um eine freiwillige Qualitätskontrolle bei zertifiziertem Getreidesaatgut. Bei den teilnehmenden Aufbereitungsbetrieben werden von unabhängigen Probennehmern Proben aus den vertriebsfertigen Z-Saatgutpartien gezogen. Überprüft werden die Fruchtarten Winterweizen und Wintergerste. Ziel des Projektes ist es, die Saatgut- und Beizqualität von zertifiziertem Getreidesaatgut weiter zu optimieren. Speziell die seit Jahren bekannten Probleme der unzureichenden Beizqualität sollen durch die Ausweitung des Projektes umgehend behoben werden.

230 Saatgut-Aufbereitungsstationen aus dem gesamten Bundesgebiet haben ihre Teilnahme zugesagt, wie der Gemeinschaftsfonds mitteilte. Im Anstieg der Teilnehmerzahl um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr sieht der GFS seine Bemühungen bestätigt, ein stärkeres Qualitätsdenken bei allen an der Saatguterzeugung Beteiligten zu etablieren. (ED)
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