Konkret überprüfe die Behörde, ob JSC Belaruskali beim Verkauf von Düngemittel in den USA gegen Sanktionen aus dem Jahr 2007 verstoße, schreibt die Nachrichtenagentur Dow Jones. Damals wurde der Staatskonzern wegen Verbindungen zum weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko mit Sanktionen wegen Menschenrechtsverstößen belegt.

Viele Wettbewerber auf dem Kalimarkt verfolgen Verlauf der Untersuchungen genau, der Ausgang ist auch für sie nicht uninteressant. In diesem Jahr dürfte Belaruskali zum größten Kaliproduzenten der Welt aufsteigen – mit 12,6 Mio. t decke der Konzern knapp 17 Prozent der weltweiten Kapazität ab, zitiert die Nachrichtenagentur den Scotiabank-Analysten Ben Isaacson. (az)
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