Die belgische Kartoffelbranche hat noch umfangreiche Vorräte. Dennoch scheint der Saisonverlauf die Anbauplanung kaum zu dämpfen.  Im April umfassten die Kartoffelvorräte nach Erhebungen der Branchenorganisation in Belgien noch 1,1 Mio. t. Das wären 250.000 t mehr als im langjährigen Durchschnitt. Darunter soll auch noch eine deutliche Menge Kontraktware sein. Der Absatz freier Ware wird nur zu sehr niedrigen Preisen von unter 2,50 €/100 kg möglich sein. Dennoch wird der Kartoffelanbau in Belgien kaum an Fläche einbüßen, ergab eine Umfrage. Lediglich der Frühkartoffelanbau soll ein wenig eingeschränkt werden. Und bei der Haupternte wird die Bereitschaft zu Kontrakten auf fast 60 Prozent beziffert. Als großen Erfolg werten belgische Kartoffelexperten Erfolge im Export vor allem nach Asien. (brs)
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