Belgisches Gesundheitsministerium reagierte zu spät auf Dioxinverseuchung

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Die dioxinbelasteten Eier und Hühner wurden in Belgien zum größten Teil verkauft und gegessen, bevor sie am vergangenen Freitag aus den Regalen des Lebensmitteleinzelhandels genommen werden sollten. Im Januar wurde das Mischfutter mit dioxinbelasteten Altfetten von der Firma Verkest in Deinze hergestellt. Anfang Februar bemerkte ein flämischer Landwirte eine erhöhte Mortalität bei seinen Hennen. Erst am 26. April haben die belgischen Behörden herausgefunden, daß es am Dioxin lag, das über Abfallfette in das Futter gelangte. Erst am 28. Mai zog der belgische Gesundheitsminister dann Konsequenzen für die Verbraucher. Wegen der späten Reaktion steht die belgische Regierung nun unter Druck, die sich zudem in diesem Monat den Wahlen stellen muß. (Mö)
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