Baden-Württemberg

Beratung besser vernetzen


150 Teilnehmer aus Beratungsorganisationen, Landwirtschaftsverwaltung und Hochschulen waren zur heutigen landesweiten Auftaktveranstaltung  „Networking im neuen Beratungssystem“ nach Stuttgart gekommen. Das neue Beratungssystem des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz vereine mehr Nachhaltigkeit, Tierschutz und Umweltschutz und stelle vor allem die Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittleren Betriebe in den Fokus.

„Je besser die Zusammenarbeit funktioniert, desto größer ist der Beratungsnutzen für unsere landwirtschaftlichen Betriebe“, sagte Amtschef Wolfgang Reimer. Gerade Milchvieh und Schweine haltende Betriebe stünden vor Herausforderungen. Dazu böte das neue Beratungssystem betriebsindividuelle Ansätze in Form von Einstiegs-, Grund- und Spezialmodulen an. 

Fördergelder für mehr Know-How

„Baden-Württemberg stellt mehr als 5,5 Mio. € Fördergelder pro Jahr für die Beratung landwirtschaftlicher Betriebe zur Verfügung. Damit investieren wir langfristig in das Know-how der Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter im Land“, so Reimer. 

Seit August 2015 haben 5.200 landwirtschaftliche, garten- und weinbauliche Betriebe in Baden-Württemberg Beratungsverträge abgeschlossen. „Schon in der Startphase haben sich mehr Betriebe für eine geförderte Beratung entschieden als in den Jahren zuvor“, so Reimer.  (mrs)
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