Ganz unterschiedlich fallen die Schäden in den Betrieben aus, die von den Überflutungen betroffen waren. Grünlandflächen müssen mit geeigneten Nachsaaten oder Neueinsaaten wieder in Schuss gebracht werden. Die DSV-Berater vor Ort bietet an, schnelle und preiswerte Lösungen für die knappe Futterversorgung zu suchen.

Auch für Biogasbetriebe kann nach dem Hochwasser die Substratversorgung eng werden. Ihnen empfiehlt die DSV unter anderem ein blühendes Gemenge als Zwischenfrucht: Hafer mit Sommerwicken, Futtererbsen und Sonnenblumen.

Die Mischung konnte sowohl im März als Hauptfrucht gesät werden oder auch ab dem 10. Juli als Zwischenfrucht. Selbst bei dem späten Aussaattermin habe das Gemenge noch immer 100 Tage Wachstum vor sich.

Die Zusammensetzung aus Hafer, Einjährigem Weidelgras, Sommerwicke, Futtererbse und Sonnenblume ermöglicht eine optimale Durchwurzelung. Außerdem wird die biologische Aktivität erhöht und Nährstoffe werden fixiert. Landwirte können mit Erträgen von 3-6 t TM/ha kalkulieren. Nach dem Anbau ist es möglich, rund 100 kg C/ha anzurechnen. (az)
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