Im Nordosten Niedersachsens ist es zu trocken. Zurzeit laufen alle verfügbaren Beregnungsmaschinen ununterbrochen. Landwirte ohne Feldberegnung erwägen die Investition. In Niedersachsen ist die Beregnungsdichte ohnehin schon hoch, berichtet die Landwirtschaftskammer. Grund ist der hohe Anteil beregnungswürdiger Früchte wie Kartoffeln, Zuckerrüben oder Braugerste. Hinzu kommen leichte Böden. Nach einer aktuellen Umfrage des Bundesfachverbandes Feldberegnung werden in Niedersachsen etwa 300.000 ha bewässert. Das entspricht einem Anteil von 12 Prozent der niedersächsischen Agrarfläche.

An der gesamten deutschen Beregnungsfläche hält Niedersachsen 60 Prozent.  Bundesweit werden etwa 560.000 ha bewässert, das entspricht einem Anteil von etwa 3 Prozent an der gesamten deutschen Agrarfläche. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen verweist auf die hohen Kosten der Beregnung. Landwirte sollten deswegen eine Investition sorgfältig kalkulieren. (az)
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