Der Einsatz von Bewässerungstechnik gewinnt in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg auf Grund langer Trockenperioden an wirtschaftlicher Bedeutung. Brandenburg sei mit seinen leichten Böden besonders von ausbleibenden Niederschlägen infolge des Klimawandels betroffen, betonte Dirk Ilgenstein, Präsident des Landesamtes für Ländliche Entwicklung Brandenburg. "Die Beregnung wird in den kommenden Jahren ein wichtiges Thema für uns sein", sagte Ilgenstein während des Beregnungstags in Darze. Auch vor dem Hintergrund einer veränderten Niederschlagsverteilung sei die Beregnung für die Ertragsstabilisierung in allen Kulturen sehr wichtig, sagte Dr. Karsten Lorenz vom Landwirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern. Lorenz wies auch auf die Fördermöglichkeiten für Landwirte, die Beregnungsmaschinen anschaffen wollen, hin. Ulrich Pöggel vom Agrarbetrieb Stotz & Szustak, Altenhof, hält die Bewässerung  grundsätzlich für ein sehr aufwendiges Verfahren. Es könne wirtschaftlich jedoch sehr sinnvoll sein. Gerade auf leichten Standorten könne eine Bewässerung die Ertragssicherheit und die Qualität verbessern, erklärte er auf dem dritten Beregnungstag in Mecklenburg-Vorpommern, der in diesem Jahr erstmals gemeinsam mit Brandenburg veranstaltet wurde. (sch)        
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