Salzabwässer

Bergamt verschafft K+S Luft


Das Thüringer Landesbergamt hat dem Düngemittelproduzenten K+S die vorübergehende Einstapelung von bis zu 200.000 Kubikmetern Prozesswässern des Standortes Unterbreizbach im nahe gelegenen Grubenfeld Springen (Thüringen) genehmigt. Damit sei die Produktion am Standort Unterbreizbach zunächst wieder möglich, teilt der Düngemittel-Konzern mit. Für den Vollbetrieb der beiden hessischen Produktionsstandorte des Werkes Werra benötigt K+S nach wie vor weitere Genehmigungen, um die anfallenden Produktionsabwässer entsorgen zu können.Die Zwischenstapelung im Grubenfeld Springen ermöglicht dem Fabrikbetrieb Unterbreizbach wieder die Produktion von Kalidüngemitteln trotz der derzeit nur begrenzt möglichen Verwertung der Salzlösungen am Standort Wintershall.

Der Standort Unterbreizbach hat die Produktion am 13. August nach Beendigung der planmäßigen Reparaturpause wieder angefahren. Der Standort Wintershall befindet sich derzeit noch in der Reparaturpause und wird am 22. August die Produktion wieder aufnehmen. Auf Grund der begrenzten Versenkmöglichkeiten und der anhaltend niedrigen Wasserführung der Werra habe der Standort Hattorf nach Ende der Reparaturpause Ende Juli die Produktion – mit Ausnahme der Bittersalzherstellung - nicht wieder aufnehmen können, erklärt das Unternehmen. (SB)
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