Berlakovich für grünere GAP

Die stärkeren Akzente der EU-Kommission auf die Agrarumweltpolitik sind ein Schritt in die richtige Richtung. Mehr Lob als Tadel fand der österreichische Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich für die Kommissionsvorstellungen zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) vor dem EU-Agrarministerrat am heutigen Montag in Brüssel. Österreich sei schon immer für eine ökologische und nachhaltige Landwirtschaft eingetreten und sehe sich jetzt durch die Kommission bestätigt. Die Gesellschaft erwarte zu Recht, dass Landwirte auf die Umwelt Rücksicht nehmen. Allerdings müssten sie dafür einen Ausgleich bekommen, führte Berlakovich aus. Um Entscheidungen über die Zukunft der GAP treffen zu könnten, fehlten bisher die Zahlen für die Höhe des EU-Agrarhaushaltes. Der österreichische Minister will aber heute schon nicht ausschließen, dass die Zahlungen für die Landwirte weniger werden. Dass die Ausgleichszahlungen für benachteiligte Gebiete in der 2. Säule der GAP bleiben sollen mit einer Kofinanzierung durch die EU-Mitgliedstaaten, begrüßte Berlakovich ausdrücklich. (Mö)
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