Betriebsgrößenstruktur in der Schweinehaltung fördern

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Investitionen zur Erhöhung der Schweinebestände können ab diesem Jahr in Rheinland-Pfalz wieder gefördert werden, teilt das Mainzer Landwirtschaftsministerium mit. Dies hat das Bundesland im Genehmigungsverfahren für den landeseigenen Entwicklungsplan Zukunftsinitiative für den ländlichen Raum (ZIL) bei der Europäischen Union durchgetzt. Die Fördermöglichkeiten der verschiedenen Agrarprogramme könnten jetzt ausgeschöpft werden und Investitionen mit einer Zinsverbilligung von bis zu fünf Prozent und Zuschüssen in Höhe von bis zu zehn Prozent gefördert werden. Neben der einzelbetrieblichen Investitionsförderung werden Schweine haltende Betriebe insbesondere auch im Rahmen der Junglandwirteförderung sowie der Förderung der Erschließung von Standorten für die Tierhaltung im Außenbereich in ihren Vorhaben unterstützt. Angesichts der im Vergleich zu den Hauptwettbewerbern ungünstigen Betriebsgrößenstruktur sei die Schweinefleischerzeugung im Land in den vergangenen Jahren kontinuierlich zurück gegangen. Nach der aktuellen Statistik werden zwei Drittel der Mastschweine in kleineren Beständen mit weniger als 400 Tieren gehalten. Nur rund 20 Prozent des Schweinefleisches, das in Rheinland-Pfalz verzehrt werde, werde auch dort erzeugt. (ED)
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