Bewegung bei GV-Saatgut


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Saatguthersteller machen sich Hoffnungen, dass es bald einen einheitlichen Grenzwert für gentechnisch veränderte Organismen (GVO) in Saatgut geben wird. Der Agrarzeitung Ernährungsdienst liegt ein Bericht zur Biotechnologie der EU-Kommission vor, in dem auf die Notwendigkeit hingewiesen wird, einen Grenzwert zur Kennzeichnung von GVO-Anteilen in konventionellem Saatgut festzulegen. Für Agrarerzeugnisse gelten 0,9 Prozent. Für Saatgut geht man bisher von null aus, weil hierfür noch keine Regelung besteht. Der europäische Saatgutverband (ESA) fordert einen Grenzwert, der einen Anteil von höchstens 0,9 Prozent GVO in konventionellen Agrarerzeugnissen ermögliche. (Mö)
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