Julius Kühn-Institut

Bienenschutz erhält eigenes Institut


Die Arbeitsgruppe für Bienenschutz am Julius-Kühn-Institut (JKI) wird gestärkt. Sowohl der Beratungsbedarf für Politik und Behörden als auch der Forschungsbedarf seien enorm gestiegen, heißt es seitens des JKI. Um das Umfeld für Bienen zu verbessern, hat das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) ein eigenes Fachinstitut etabliert, das zum Monatsbeginn die Arbeit aufgenommen hat.

Die Aufgaben des Instituts für Bienenschutz sind vielfältig. In einem Projekt werden Interaktionen zwischen Bienen und der Landwirtschaft erforscht. Risiken für die Bestäuber, die durch den Anbau von Kulturpflanzen entstehen können, sollen besser erkannt werden. Anschließend geht es darum, durch modifizierte Anbauverfahren die Risiken zu senken.

Das Institut ist am JKI-Standort Braunschweig angesiedelt. Als Institutsleiter wurde Jens Pistorius benannt. Er ist selbst passionierter Imker und seit Jahren in zahlreichen nationalen und internationalen Gremien mit seiner Fachexpertise engagiert, so das JKI. (mrs)


stats