Das „Reinheitsgebot für Bier“ soll Weltkulturerbe werden. Einen entsprechenden Antrag stellte der deutsche Brauerbund an die Kultusministerkonferenz und die Unesco. Das Reinheitsgebot schreibt vor, dass zur Bierherstellung nur Wasser, Malz, Hopfen und Hefe verwendet werden dürfen. Es wurde vor fast 500 Jahren im bayerischen Ingolstadt erlassen und ist seit 1906 geltendes Recht in ganz Deutschland.

Das Unesco-Abkommen zum Erhalt des immateriellen Kulturerbes ist bereits 2006 in Kraft getreten, wurde jedoch von Deutschland erst in diesem Jahr ratifiziert. Derzeit laufen die ersten Bewerbungsverfahren. (hed)
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