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Das EU-Forschungsprojekt Ecropolis widmet sich der Frage, ob Bio-Lebensmittel besser schmecken als konventionell hergestellte Lebensmittel. Beteiligt sind Göttinger Forscher unter Leitung von Prof. Achim Spiller. Drei Jahren lang werden die Geschmackseindrücke der Verbraucher wissenschaftlich erhoben. Denn nicht nur die analytischen Daten zählen, sondern auch die eher subjektiven Beurteilungen von Geruch, Geschmack oder Aussehen. Jeweils 300 Probanden in Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Polen und der Schweiz werden Lebensmittel wie Milchprodukte, Backwaren oder Äpfel bewerten. Die Ergebnisse fließen in eine "europäische Geschmackslandkarte" ein.

Das Projekt Ecropolis wird vom Schweizerischen Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FIBL) koordiniert und von der EU-Kommission mit 2,1 Mio. € gefördert. Auf die Göttinger Universität entfallen davon 213.000 €. (ED)

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