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Bis Ende 2006 sollen die dann drei Biodieselanlagen der Biodiesel Holding, Düsseldorf, mit einer Kapazität von jährlich 450.000 t Biodiesel über rund 20 Prozent des zu diesem Zeitpunkt auf 2 Mio. t geschätzten deutschen Biodieselproduktionsvolumens verfügen. Dieses Ziel nannte Werner Klink heute anlässlich des Übergangs der Biodiesel Schwarzheide GmbH, die Ende vergangenen Jahres eine vorläufige Insolvenz beantragt hatte, in seine Unternehmensgruppe. Die beiden Geschäftsführer Dr. Bernhard Hierholzer und Holger Künzel werden von Schwarzheide aus auch die anderen Produktionsstätten betreuen, die durch Investitionen von jeweils 22 Mio. EUR bis Ende 2005 in Rostock und bis Ende 2006 im südwestdeutschen Raum (eventuell in Mannheim) mit Kapazitäten von jeweils 150.000 t errichtet werden sollen. Schon bis Mai 2005 solle mit einer Investitionssumme von 4 bis 6 Mio. EUR die Leistung der Schwarzheider Anlage von derzeit 100.000 t auf 150.000 t hochgefahren werden, erläuterte Klink. Die Rohstoffversorgung sei durch Verträge mit knapp einem Dutzend Ölmühlen sichergestellt. Dabei handele es sich zu zwei Dritteln um deutsche Unternehmen. Zur günstigen Rohstoffversorgung aus dem Ostseeraum sei in Rostock schon ein Öllager mit 10.000 t für 15 Jahre (mit der Option zur Verlängerung um 2 mal 5 Jahre) angemietet worden. (GH)
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