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Am seidenen Faden hängt derzeit das Vorhaben der Bio-Ölwerk Magdeburg GmbH, im Rothenseer Hansehafen von Magdeburg eine Anlage zur Herstellung von Bio-Diesel zu bauen. Grund ist laut Angabe des Hauptgeschäftsführers Ronald Westphal "das seit Monaten andauernde Gezerre im Aufsichtsrat der Hafen GmbH". Die Geduld seiner Gesellschafter, sagte Westphal der Volksstimme, sei bald am Ende. Die Gesellschafter sind 6 Landwirtschaftsunternehmen der Region. In das Bio-Ölwerk sollen 32 Mio. DM Investitionen fließen, die Kapazität wird mit 50.000 t Raps pro Jahr beziffert. Der Rohstoff soll aus dem Magdeburger Raum kommen. Vorplanung und Genehmigungsverfahren kosteten bereits 480.000 DM. Wie das Blatt weiter berichtet, bat Magdeburgs Oberbürgermeister, Willi Polte, den sachsen-anhaltinischen Verkehrsminister, Jürgen Heyer, um Hilfe in der Sache. Schließlich bekäme die einheimische Firma Cimbria SKET den millionenschweren Auftrag für den Bau des Werkes. Damit würden Umsatz, Steuern und Löhne in der Stadt bleiben. Für das Bio-Ölwerk sind 32 feste Arbeitsplätze und fünf Ausbildungsstellen vorgesehen. (Bm)
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