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Wird ein Fahrzeug mit Biodiesel betrieben, ohne dass eine Eignung zugesichert wird, haften weder Hersteller noch Händler für auftretende Schäden. Die Union zur Förderung von Ölsaaten (Ufop) erinnert deshalb mit Nachdruck daran, vor Verwendung von Biodiesel auf eine, für den motortechnisch reibungslosen Betrieb notwendige, Freigabeerteilung durch den Fahrzeughersteller zu achten. Diese stehe entweder im Kaufvertrag oder dem Fahrzeugbrief. Die Ufop verweist auf den Fall eines Fahrzeughalters der seinen Wagen mit Biodiesel betankt habe und den daraus entstanden Schaden sowie die Kosten für eine Umrüstung von seinem Fahrzeuhändler erstattet bekommen wollte. Das Amtsgericht München lehnt die Klage des Fahrzeughalters ab, da es Sache des Klägers sei, sich die notwendigen Informationen zu beschaffen. (ED)
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