Das Bundeslandwirtschaftsministerium fördert Beratungsstellen für Bioenergie noch bis Ende 2012. Sie sollen vor allem den Verbrauchern Vorurteile gegenüber dem Energiepflanzen-Anbau nehmen. Die bundesweit zwölf Bioenergie-Beratungsstellen werden in einer abschließenden Phase von September 2011 bis Dezember 2012 gefördert, teilt der Projektträger, die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) mit. Durch ihre Beratungs- und Öffentlichkeitsarbeit sollen sie zum nachhaltigen Ausbau der dezentralen Bioenergieerzeugung beitragen. In der neuen Förderphase steht der Energiepflanzen-Anbau verstärkt auf der Agenda, um Vorurteile und mangelnde Akzeptanz bei Verbrauchern abzubauen. Die Beratungsstellen organisieren Informationsveranstaltungen und geben schriftliches Material aus, das auch Landwirte für ihre eigene Öffentlichkeitsarbeit nutzen können. Die Aufklärung soll zu einem größeren Verständnis für die Energieproduktion auf dem Acker führen, teilt die FNR weiter mit. (az)
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