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Zusätzlich zu Erdöl und -gas will Russland künftig auch Bioenergie in die Europäische Union liefern. Der russische Landwirtschaftsminister Alexej Gordejew berichtet während des Ost-West-Agrarforums der Internationalen Grünen Woche in Berlin von großen Chancen. Der russische Landwirtschaftsminister nannte ein Potenzial von jährlich 1.Mrd. t Biomasse. Laut Gordejew liegen in Russland derzeit rund 20 Mio. ha Ackerland brach, berichtet die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer aktuellen Ausgabe. Diese Fläche könne ohne Weiteres genutzt werden, um Rohstoffe für Bioenergie zu produzieren. Auf Grund der großen Brachflächen bestehe keine nationale Konkurrenz zu Ackerland, das derzeit für den Anbau von Nahrungs- und Futtermitteln genutzt werde, sagte Gordejew. Russland verfüge zudem über ausreichend Wälder, deren Holz ebenfalls ein Rohstoff für Bioenergie sei. (hol)
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