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Der Bau der ersten Biogasanlage des Bioenergieparks Hof/Saale ist abgeschlossen. Das Vorzeigeprojekt in Oberfranken sichert eine dezentrale Versorgung mit Energie, die mit Rohstoffen aus der Region erzeugt wird. Den Landwirten in der Region biete die Biogasproduktion eine Anbaualternative mit Vertragsmodellen für Mais, Ganzpflanzensilage und Grünschnitt, teilt die Enbio GmbH, Lüneburg, mit, die für die Projektentwicklung verantwortlich war. Als entscheidender Standortvorteil gilt die Abnahme der Überschusswärme durch die Viessmann Kältetechnik AG, Hof/Saale. Das Unternehmen setzt diese für ihre eigenen Produktionsprozesse ein.

Zwei weitere Anlagen sollen den Bioenergiepark noch erweitern. Insgesamt soll der Bioenergiepark nach der Fertigstellung eine elektrische Nennleistung von 2,1 MW erreichen und jährlich 17 Mio. kWh Strom produzieren, heißt es in der Mitteilung weiter. Die technische Betriebsführung übernimmt die EEBS GmbH, Bad Steben. Für die drei Biogasanlagen belaufen sich die Investitionskosten laut Enbio auf 9 Mio. €. (ED)

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