Gegenwärtig lohnt sich die Bioethanolerzeugung in den USA. Als Folge strömen etwa 40 Prozent der Maisernte in diesen Sektor, sagte Andreas Rickmers, Vizepräsident Europa des Handelsunternehmens Cargill heute in Münster. Die Weltmarktpreise für Mais werden in den USA gemacht, führte er auf der Fachtagung Futterwirtschaft des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) aus. Den gesamten Getreideverbauch für die Bioethanolerzeugung weltweit bezifferte er auf 135 Mio. t, jenen für Ölsaaten für die Biodieselherstellung  auf etwa 50 Mio. t. (jst)
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