Biogas-Geschäft der Rentenbank bricht ein


Die Landwirtschaftliche Rentenbank in Frankfurt wirtschaftet im Jahr 2012 erfolgreich. Das Interesse der Agrarwirtschaft an Krediten bleibt lebhaft.

Eine große Nachfrage nach Förderkrediten und eine stabile Entwicklung der Ertragslage bilden die Grundlagen für eine positive Förderbilanz der Rentenbank im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Mit einem Zusagevolumen von 6,5 (Vorjahr: 6,3) Mrd. € erreichten die Programmkredite einen neuen Rekord, teilte die Bank mit. Nach ersten Berechnungen wuchs der Darlehensbestand dieser Fördersparte um 13 Prozent auf mehr als 30 Mrd. €.

In der Fördersäule „Landwirtschaft" erreichte die Rentenbank den Angaben zufolge ein Neugeschäft von 2,4 Mrd. €. Das entspricht einer Steigerung um knapp 48 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark gestiegen seien die Investitionen in Gebäude und Maschinen.

In manchen Regionen habe auch die Kreditnachfrage für den Flächenkauf zugelegt. Für die Fördersäule „Agrar- und Ernährungswirtschaft" wird ein aktuelles Neugeschäft von 480 (330) Mio. € ausgewiesen. Es stieg damit ebenfalls deutlich um 45 Prozent. Auch hier hätten die Unternehmen die Förderdarlehen vor allem für die Finanzierung von Gebäuden und Maschinen eingesetzt, wird in Frankfurt betont.

Das zu Jahresbeginn 2012 geänderte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) führte zu einem deutlich niedrigeren Neugeschäft in der Fördersäule „Erneuerbare Energien", heißt es im Bericht zum Geschäftsjahr.

Die Neuzusagen betrugen 1,4 (2,5) Mrd. €. Während Fotovoltaikfinanzierungen mit 750 Mio. € leicht oberhalb des Vorjahresniveaus lagen, seien die von der Rentenbank geförderten Investitionen im Sektor Biogas mit rund 550 Mio. € auf ein gutes Drittel im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. (Sz)


 
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