Biogas passt zur Veredelung


1

Biogas- und Veredlungsproduktion passen auch in Weser-Ems zusammen. Der Flächenbedarf der Biogasanlagen kann aber zu einem Anstieg der Pachtpreise führen. Das sind Thesen eines Forums des Niedersächsischen Kompetenzzentrums Ernährungswirtschaft in dieser Woche in Vechta. Die Erzeugung von Biogas bedeute generell keine Gefahr für die Veredlungsstandorte, führte Prof. Enno Bahrs von der Universität Göttingen auf der Veranstaltung aus. Erst eine sehr starke Zunahme und regionale Konzentration könnten zu einem weiteren Anstieg der Bodenpreise führen. "Die Biogasproduktion ist im Weser-Ems-Gebiet gut aufgehoben, denn der Maisanbau hat Tradition und es gibt Gülle bis zum Abwinken", sagte Bahrs. Allerdings sei der Flächenbedarf der Anlagen erheblich. So benötige eine Biogasanlage für Gülle und Mais mit einer Größe von 500 kW annähernd 200 ha Ackerfläche. Sollten mehrere benachbarte Betriebe in die Biogasproduktion einsteigen, seien Engpässe bei den Flächen kaum zu vermeiden. (St)
stats