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Eine Biographie über Edmund Rehwinkel hat die niedersächsische Albrecht-Thaer-Gesellschaft jetzt veröffentlicht. Die Biographie beleuchtet das Leben und Wirken des vor 30 Jahren verstorbenen Agrarpolitkers, der während eines Vierteljahrhunderts, bis zu Beginn der siebziger Jahre, als leidenschaftlicher Interessenvertreter für den landwirtschaftlichen Berufsstand im Einsatz war. Rehwinkel war unter anderem Präsident des von ihm mit gegründeten Niedersächsischen Landvolkverbandes (1947 bis 1971), Präsident der Landwirtschaftskammer Hannover und vor allem auch Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV) von 1959 bis 1969. Als Wortführer der westdeutschen Bauern habe Edmund Rehwinkel seinerzeit maßgeblichen Einfluss auf die nationale und europäische Agrarpolitik ausgeübt, würdigt ihn der Deutsche Bauernverband (DBV), Berlin, in einer Mitteilung.

Die Biographie ist unter dem Titel: "Edmund Rehwinkel - ein Leben im Dienste des bäuerlichen Berufsstandes" in begrenzter Auflage im Deutschen Landwirtschaftsverlag, Hannover, erschienen. Es richtet sich vorrangig an die Mitglieder der Albrecht-Thaer-Gesellschaft, an landwirtschaftliche Organisationen und Medien sowie an wissenschaftliche Bibliotheken und Institutionen. An Einzelpersonen, die sich mit der Erforschung der Agrargeschichte befassen, wird es gegen Unkostenerstattung abgegeben. (ED)

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