Bundesumweltminister Norbert Röttgen verteidigt das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) als Motor für Arbeitsplätze. Die Biomasseproduktion zur Energieerzeugung trägt stark zur Beschäftigung bei. Laut einer heute veröffentlichten Untersuchung für das Bundesumweltministerium (BMU) boten die Entwicklung und Produktion der erneuerbaren Technologien sowie die Bereitstellung von erneuerbar erzeugtem Strom, Wärme und Kraftstoffen im Jahr 2011 rund 382.000 Beschäftigten in Deutschland Arbeit. „Die aktuellen Arbeitplatzzahlen zeigen: Die Energiewende schafft völlig neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt“, kommentierte Röttgen die Zahlen. Rund 280.000 Arbeitsplätze, etwa drei Viertel der für 2011 ermittelten Beschäftigung, sind der Studie zufolge auf das EEG zurückzuführen. Die Solarenergie hatte im vergangenen Jahr mit insgesamt 125.000 direkt und indirekt der Branche zuzurechnenden Beschäftigten den größten Anteil an den Beschäftigten mit erneuerbaren Energien. Dahinter folgen Biomasse, mit rund 124.000 Beschäftigten, sowie die Windenergie mit mehr als 100.000 Beschäftigten.

Die Zahlen sind das Ergebnis eines vom BMU geförderten Forschungsvorhabens der Gesellschaft für wirtschaftliche Strukturforschung (GWS, Osnabrück), des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW, Berlin), des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR, Stuttgart) sowie des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW, Stuttgart). (sta)
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