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Der mecklenburg-vorpommersche Verband Biopark e.V. hat seine Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau (Agöl) zum Jahresende 2001 aufgegeben. Als Ursache nannte Biopark laut Ostsee-Zeitung unter anderem, dass er durch die Mitgliedschaft in der Agöl immer mehr in die Anonymität geraten sei und außerdem gemessen an der Fläche relativ wenig Mitbestimmung habe.

Nach Auskunft des Agöl-Vorsitzenden, Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, werden die Verbände Naturland, Gäa, Biokreis, Anog, Ecovin und Ökosiegel die Zusammenarbeit in der Agöl fortsetzen. Die Agöl will zusammen mit den Verbänden Bioland und Demeter sicherstellen, dass die für den gesamten ökologischen Landbau erforderliche Facharbeit mit Nachdruck fortgesetzt wird. Auch Modelle für eine verbesserte Abstimmung der politischen Arbeit der Verbände in Berlin und Brüssel sollen besprochen werden. (Bm)
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