Bayern

Bioprodukte im Freistaat sicher


Die bayerische Verbraucherschutzministerin Ulrike Scharf betonte dazu in München: „Steht Bio drauf ist auch Bio drin. Die Verbraucher können mit gutem Gewissen zu Bioprodukten greifen. Das gilt vor allem für heimische Bio-Ware. Kundentäuschungen treten bei Bio-Ware kaum auf.“

Das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat 2014 über 400 Proben speziell aus dem Ökolandbau auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht. 99 Prozent der Proben waren demnach nicht zu beanstanden. Zudem wurden im vergangenen Jahr weitere 300 Proben mit Bio-Kennzeichnung auf den „Einsatz von Gentechnik“ untersucht. Unter die Lupe genommen wurden dabei Lebensmittel wie Reis, Mais, Leinsamen und Sojaerzeugnisse. Alle trugen das Bio-Label zu Recht, so die Ministerin. Keine Probe musste beanstandet werden.

Das LGL überprüft seit 2012 mit Hilfe einer neuen Untersuchungsmethode auch die deklarierte ökologische Erzeugung. Damit kann zum Beispiel eine Pflanze untersucht werden, ob sie nur mit organischem Dünger gedüngt wurde - wie im Ökolandbau vorgeschrieben - oder ob mineralische Dünger verwendet wurden. (HH)
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