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Als erster Betrieb zog jetzt die Firma Novoplant in das noch im Bau befindliche Gaterslebener Biotech-Gründerzentrum (Sachsen-Anhalt) ein. Nach den Worten des Geschäftsführers, Dr. Theodor Fahrendorf, will Novoplant künstliche Antikörper (Proteine) in Futterpflanzen (Erbsen) herstellen. Sie sollen in der Tierproduktion Antibiotika ersetzen, schreibt die Mitteldeutsche Zeitung. Möglich sei zukünftig auch die Verwendung in der Humanmedzin. Bis auf die Außenanlagen sei das Objekt so gut wie fertig, informierten der Aufsichtsratvorsitzende, Landrat Thomas Leimbach, und Geschäftsführerin Eveline Nettlau. Von den 1.800 qm Fläche konnten bereits 60 Prozent vermietet werden. Schon jetzt zeichne sich ab, dass die Gewächshäuser nicht reichen werden. Leimbach ist sich sicher, dass das Gründerzentrum europaweit Anerkennung finden werde. (Bm)
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